Game Over

Im Viertelfinale des Cups trafen die Steckbornerinnen mit den Jona-Uznach Flames auf einen altbekannten Gegner aus der Meisterschaft.

Aus den bisherigen Begegnungen hatte man vor allem eines gelernt; Unkonzentriertheiten rächen sich in Spielen gegen die Flames besonders schnell.

 

Und das taten sie auch diesmal. Bereits nach einer Minute bejubelten die St. Gallerinnen den Führungstreffer und bescherten den Gästen einen denkbar schlechten Start. Zwei weitere Treffer der Gastgeberinnen folgten, bevor Sabrina Singer mit einem beherzten Weitschuss die Null der Thurgauerinnen von der Anzeigetafel tilgte.

 

Zwei Tore Abstand sind im Unihockey nicht viel und so trat man, nachdem man sich zum Ende des Startdrittels hatte steigern können, optimistisch das Mitteldrittel an. Diesem Optimismus verpassten die Flames jedoch einen gehörigen Dämpfer. Innert zweier Minuten erzielten sie drei Tore und zogen in grossen Schritten davon. Die Steckbornerinnen fingen sich zwar zwischenzeitlich wieder, waren im Mitteldrittel aber klar unterlegen.

 

So leicht, und vor allem so klar, wollte man sich aber nicht geschlagen geben und so bäumten sich die Thurgauerinnen im Schlussdrittel noch einmal auf. In Unterzahl holten sie zu Beginn des Schlussdrittels mit einer souverän gespielten Box  Schwung und liessen endlich die Klasse aufblitzen, mit der sie in der Vorrunde den Meister aus dem Cup befördert hatten. Nun waren es plötzlich sie, die das Spieldiktat übernahmen und den Gegner unter Druck setzten. Nichts war mehr übrig von der Verhaltenheit aus dem Mitteldrittel und man setzte zur grossen Aufholjagd an. Manch eine hätte sich, endlich im Spiel angekommen, das Spiel wohl in Vierteln gewünscht, denn die St. Gallerinnen spielten ihren Vorsprung, wenn er auch kontinuierlich schrumpfte, routiniert über die Zeit und entschieden die Partie 11:8 zu ihren Gunsten.

 

So verabschieden sich die Steckbornerinnen für diese Saison aus dem Cupgeschehen und wünschen den Flames viel Erfolg im weiteren Verlauf des Cups.