Knapp vorbei ist auch daneben

Nachdem man in den vorangegangenen Aufeinandertreffen immer das Nachsehen gehabt hatte, sollte er im Neunuhrspiel nun endlich her; der Sieg gegen die Flames.

Was sich in der torlosen Anfangsphase als ausgeglichene Partie angekündigt hatte, setzte sich bis zum Schlusspfiff fort. Die Führung der Flames beantworteten die Steckbornerinnen mit einem raschen Ausgleich, um nach der Pause das Szenario gleich zu wiederholen. 2:2.

Und dann wäre es doch Zeit gewesen für die Wende. Leider nein, zu viele Chancen wurden vergeben und zu souverän agierte die gegnerische Torhüterin. Und so waren es erneut die Flames, die den Führungstreffer bejubelten und im Anschluss erstmals auf zwei Tore davon zogen. Auch wenn man wiederum auf 3:4 verkürzen konnte, gereicht hatte es schlussendlich doch nicht und so mussten sich die Steckbonerinnen den Flames einmal mehr geschlagen geben.

 

Im zweiten Spiel gegen den HC Rychenberg fiel es den Steckbornerinnen schwer, sich auf die ruppige Gangart des Gegners einzustellen. Sie fanden den Tritt ins Spiel nicht so richtig und lagen zur Pause mit 0:2 zurück. Die Ansage für die zweite Halbzeit war klar; nicht zurückstecken und dem Gegner stattdessen das eigene Spiel aufdrängen. Das klappte nicht schlecht, aus dem 0:2 wurde ein 1:2 und schon war der Ausgleich da. 2:2, das Spiel war wieder offen. Blieb es auch, und so traten die Steckbornerinnen mit einem hart erkämpften Punkt im Gepäck die Heimreise an.