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Wo ein Wille ist...
Die dritte Meisterschaftsrunde führte die Steckbornerinnen nach Erlen und bot die Gelegenheit, den dritten Platz, den man im Fernduell an Eschenbach verloren hatte, in der Direktbegegnung zurückzuholen.
Die Begegnung gestaltete sich, wie bereits die vorangegangenen Aufeinandertreffen, recht ausgeglichen. Dem Steckborner Führungstreffer folgte der Ausgleich und dem wiederum nur Sekunden später die neuerliche Führung. Zum Schluss sicherten sich die Damen vom See mit 4:3 den Sieg im wichtigen Vier-Punkte-Spiel.
Das zweite Spiel versprach ähnlich eng zu werden; hatte man in der letzen Begegnung mit den Altendorferinnen noch buchstäblich in letzter Minute das Nachsehen gehabt, so wollte man nun die längst fällige Revanche einfordern.
Doch wo ein Wille ist, sind manchmal trotzdem die Punkte weg. Die Altendorferinnen spielten geschickter, und vor allem effizienter. Bereits zur Pause lagen die Steckbornerinnen mit 0:3 zurück. Erst gegen Ende der zweiten Halbzeit konnte man Tritt fassen und dem Spiel seinen Stempel aufdrücken, um wenigstens noch etwas Resultatekosmetik zu betreiben.
Meisterschaftsauftakt geglückt
Zum Meisterschaftsstart traten die Steckbornerinnen am vergangenen Sonntag zu Hause gegen Greenlight Richterswil und Blau-Gelb Cazis an.Die Partie gegen Richterswil war von Beginn weg eine umkämpfte. Viele Tore, das zeichnete sich bereits früh ab, würden nicht fallen, denn beide Teams liessen dem Gegner wenig Raum. Das 1:1 zur Pause bestätigte dies.
Das spielentscheidende Tor erzielte in der zweiten Spielhälfte schlussendlich Sabrina Singer, die ein langes Zuspiel in den Slot backhand in die Maschen drosch.
Ein Arbeitssieg, mit dem die Steckbornerinnen die ersten beiden Punkte ins Trockene brachten.
Die zweite Begegnung des Tages bestritten die Steckbornerinnen gegen Blau-Gelb Cazis. Die Bündnerinnen liessen dem Gastgeber etwas mehr Raum beim Spielaufbau, waren deshalb jedoch nicht minder gefährlich. Denn obschon die Steckbornerinnen etwas mehr Spielanteile hatten, führten die Gäste zur Pause mit 3:2.
Entmutigen liessen sich die Steckbornerinnen dadurch jedoch nicht. In einer überzeugenden zweiten Halbzeit rissen sie das Spieldiktat mehr und mehr an sich und sicherten sich mit 6:4 zwei weitere wichtige Punkte.
An Tagen wie diesen..
... packt der UHC Steckborn das Pech für die ganze Saison in ein Spiel.
Mit dezimiertem Kader sind die Steckbornerinnen nach Uznach zum 1/16-Finalspiel im Schweizer Cup gegen den Ligakonkurrenten Jona-Uznach Flames gereist.
Zu Beginn des Spiels noch voller Hoffnungen (hatte man doch Ende der letzten Saison zum ersten Mal gegen den Tabellennachbarn aus Uznach gewonnen) bekamen die Thurgauerinnen sogleich den ersten Dämpfer. Nach 30 Sekunden konnten die Damen der Jona-Uznach Flames bereits den ersten Treffer verzeichnen. Lediglich 22 Sekunden später antworteten die Steckbornerinnen mit dem Ausgleich durch Sandra Isler und weitere 5 Minuten später mit dem Führungstor von Janine Dütsch. Um es vorneweg zu nehmen, es war das erste und letzte Mal, dass die Steckbornerinnen führten. Es folgten weitere 7 Tore der St. Gallerinnen bis das Drittel zu Ende ging und die Steckbornerinnen zum Pausentee durften.
Neuer Mut wurde geschöpft und mit dem Vorsatz hinten dicht zu stehen und geduldig zu spielen starteten sie ins 2. Drittel. So konnte denn auch bereits 2 Minuten nach Wiederanpfiff der Partie der nächste Treffer zugunsten der Steckbornerinnen verzeichnet werden. Die Aufholjagd hätte beginnen können. Hätte. Der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Und wenn er dann mal rein fiel, dann auf der falschen Seite. So konnten die Jona-Uznach Flames nochmals 6 Tore erziehlen bevor die Steckbornerinnen mit dem 14:4 das Ende des 2. Drittels einläuteten.
Das 3. Drittel ist schnell erzählt. Mit viel Kampfgeist konnten sich die Steckbornerinnen mehr und mehr Spielanteile erkämpfen und wenigstens ein Drittel für sich entscheiden. Doch leider wollte der Ball auch da nicht recht ins Tor. So gelang es dem UHC Steckborn lediglich noch zwei Tore zu erziehlen. Den Schlusspunkt setzte Jona-Uznach mit dem 15:6.
M. Höppli
Cup die 2.
Nachdem man im Juli die 1. Cuphürde in Herisau erfolgreich mit 12:4 überwunden hatte, steht am kommenden Sonntag für die Steckborner Unihockeyanerinnen die 2. Cuprunde an.
Mit den Damen des UHC Eschenbach trifft man auf einen aus der Meisterschaft bestens bekannten Gegner, der eine spannende Partie verspricht.
Anpfiff ist am Sonntag, 7. August, 9:30 in der Sporthalle Andelfingen.
Wir haben's getan.....zum allerersten Mal
Vier Spiele vor Saisonende darf, was die Tabelle angeht, verlässlich gerechnet werden.Im Falle der Steckbornerinnen war die Rechnung eine Leichte; ein Punkt aus vier Spielen und der angestrebte 3. Tabellenrang wäre gesichert. In der Theorie durchaus machbar, in der Praxis aber keine leichte Aufgabe, hatte man doch genau gegen die vier noch verbleibenden Teams in der Hinrunde grosse Mühe bekundet und lediglich einen Punkt erkämpfen können.
Das Spiel gegen Winterthur erwies sich, wie das Hinspiel bereits hatte erahnen lassen, als körperbetonte, intensive Partie. Die Winterthurerinnen setzten die Steckbornerinnen früh unter Druck und liessen ihnen wenig Raum für den Spielaufbau.
Das Spiel gestaltete sich ausgeglichen, Tore jedoch bejubelten vorerst die Winterthurerinnen, sie machten schlicht mehr aus ihren Chancen, während die Steckbornerinnen in ihren Abschlüssen nicht gerade effizient waren.
Nach der Pause konnten die Steckbornerinnen zwar ausgleichen und zwischenzeitlich mit 3:2 davonziehen, mussten aber kurz vor Schluss noch den Ausgleichstreffer hinnehmen.
Auch wenn der Ausgleich in letzter Minute schmerzte, musste man schlussendlich mit dem Resultat zufrieden sein.
Im zweiten Spiel war die Vorgabe klar; endlich, endlich einmal als Sieger vom Platz gehen wenn auf der anderen Seite des Feldes die Flames stehen. Hatte man sich an diesem Team doch in den vergangenen Begegnungen bereits mehr als nur einen Zahn ausgebissen.
Gesagt, getan. Hatte sie im ersten Spiel noch gefehlt, so war sie nun pünktlich zum Anpfiff der zweiten Partie auch im Bündnerland angekommen; die Effizienz. Innerhalb dreier Minuten trafen die Thurgauerinnen dreimal und profitierten während des ganzen Spiels von diesem Traumstart. Die Partie gestaltete sich nämlich durchaus ausgeglichen, doch das steckborner Timing passte, die Abwehr stand solide und endlich hatte man auf die Tore der Flames, die in den bisherigen Begegnungen jeweils die Wende bedeutet hatten, eine Antwort parat. Man baute die Führung kontinuierlich aus und sicherte sich mit 8:2 zwei der schönsten Punkte der Saison.
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